DAS NEUE SEMESTER

Heute erste Vorlesung im neuen Semester: The same procedure as every year: Erst einmal gut zwanzig Minuten für den Schichtwechsel, Stehen und Schwitzen im Eingangsbereich begleitet von Tür-auf-Tür-zu Lärm der sich erst mit einsetzen des Baulärms im Nebengang etwas verringert. Ein längerer sarkastischer Kommentar des Vortragenden darauf wie scheiße eigentlich alles ist- man selbst aber nichts tun kann weil man noch nie etwas mitzureden hatte, so wie auch niemand anderes der Anwesenden scheint mitreden zu dürfen, und so heißt es zu ertragen bis der erlösende Hinweis auf Reader und Skript eine Welle der Flucht auslöst der man zur Halbzeit der Vorlesung nicht mehr im Wege stehen will und den Raum in Richtung frischer Herbstluft verlässt.

Eines fällt aber jetzt schon auf: der Unmut und Zorn unter den Kolleginnen. Noch eher subtil, unter vorgehaltener Hand, aber doch deutlich spürbar, als würde die Erkenntnis, dass sich wieder nichts zum besseren verändert habe, in kurzer Zeit zu einem Verlangen, etwas sich zu verändern zwingen zu wollen, heranreifen. #unibrennt

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