Proteste gegen Burschenschafter- Kommers in #Wien #NoWKR

Am Samstag Abend kam es in Wien zu Protestaktionen gegen den diesjährigen Kommers des Wiener Korporationsrings im Rathauskeller.

© Daniel Weber | neuwal.com

neuwal.com | Am Samstag Abend kam es in Wien zu Protestaktionen gegen den diesjährigen Kommers des Wiener Korporationsrings im Rathauskeller. Am frühen Abend marschierten etwa hundert Demonstrantinnen durch den 8. Bezirk zum Rathaus.

 

 

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

Das Fotoalbum auf flickr.com
© Daniel Weber | neuwal.com

Nachdem sich die Kundgebung vor den Polizeiabsperrungen neben dem Rathaus aufzulösen begann mischten sich zahlreiche AktivistInnen unter die BesucherInnen des Christkindlmarktes.

Zahlreiche Teilnehmer des Kommers, darunter auch der ehemalige 3. Nationalratspräsident Martin Graf,  wählten den Zugang über den Rathausplatz, also direkt an den Protestierenden vorbei.

 

Es kam zu kleineren Rangeleien, Kommersbesucher wurden beschimpft und Parolen skandiert. Laut dem neuen, offiziellen, Twitter-Account der Wiener Polizei verliefen die Proteste ruhig. Gerüchte über angebliche Festnahmen wurden dementiert.

 

//platform.twitter.com/widgets.js

Die Nacht der erhellten Synagogen #Novemberpogrom #Wien #IKG

In Wien haben am Sonntag Abend etwa 300 Menschen dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 gedacht.

© Daniel Weber | neuwal.com

neuwal.com | In Wien haben am Sonntag Abend etwa 300 Menschen dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 gedacht. An 16 Standorten, an denen sich einst Synagogen oder Gebetshäuser befunden hatten, wurden Mahnwachen abgehalten. In Soundinstallationen wurden Namen der Opfer des von den Nazis verharmlosend als „Reichskristallnacht“ bezeichneten, lange geplanten, Verbrechens verlesen.

 

VIDEO:

Ein Sternmarsch führte dann zur Tempelgasse 5a, wo sich der ehemalige Leopoldstädter Tempel befand. Hier wurde eine Abschlusszeremonie abgehalten. Es sprachen unter anderen der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch und Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg.

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

LINK zum Album auf flickr.com

Gründungsveranstaltung der Partei Die PARTEI Österreich

Die Partei „Die PARTEI“ lud am Sonntag Abend zur Gründungsveranstaltung ihres österreichischen Ablegers in ein Wiener Bierlokal.

neuwal.com | Die Partei „Die PARTEI“ lud am Sonntag Abend zur Gründungsveranstaltung ihres österreichischen Ablegers in ein Wiener Bierlokal. Nachdem mithilfe von Videoclips auf die Parteigeschichte eingegangen, und der Parteivorstand „gewählt“ und die „Bierschutzpartei“ als erste Partei in „DIE PARTEI“ eingegliedert wurde, gab es Freibier für die zahlreichen anwesenden UnterstützerInnen. Ein Audiomitschnitt der Veranstaltung befindet sich hier.

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

LINK zum Fotoalbum auf flickr.com

Kurdische Demo für #Kobane in #Wien #isis #is

Mehrere tausend menschen (Laut Polizei 2000, Schätzungen bis 5000) nahmen am Freitag Abend an einer Großdemonstration für die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ umkämpfte kurdische Stadt Kobane teil.

neuwal.com

UPDATE: 10.10.2014 22:00 Uhr

Mehrere tausend menschen (Laut Polizei 2000, Schätzungen bis 5000) nahmen am Freitag Abend an einer Großdemonstration für die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ umkämpfte kurdische Stadt Kobane teil. Die Demonstration führte vom Marcus Omofuma Platz über die Ringstraße und das Parlament zum Ballhausplatz.

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

LINK zur Fotostrecke auf flickr.com 

VIDEO:

UPDATE: 6.10.2014 22:00 Uhr

© Daniel Weber | neuwal.com

Etwa 300 Menschen haben am Montag in den späten Abendstunden die Ringstraße vor dem Parlament in Wien blockiert. Die großteils Kurdischen DemonstrantInnen werfen der internationalen Gemeinschaft und vor allem der Türkei Untätigkeit vor. Die Kurdische Stadt Kobane wird seit Wochen von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert und scheint sich kurz vor dem Fall zu befinden. Im Stadtgebiet wurden bereits schwarze Fahnen von IS gehisst. Die Türkische Armee steht nur wenige hundert Meter von der Stadt entfernt hintern der Grenze.

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

Das Fotoalbum auf flickr.com

VIDEO: Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Schieder (SPÖ) unter den DemonstrantInnen

3.10.2014

Die Kurdische Stadt Kobane (Ain al-Arab) im Norden Syriens wird seit Wochen von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert. Vor wenigen Tagen begannen die Terroristen mit einer Offensive gegen die durch kurdische Kämpfer verteidigte Stadt. Die Eroberung der Stadt könnte aber unmittelbar bevor stehen.

Nachdem am vergangenen Donnerstag eine entsprechendes Mandat im Türkischen Parlament verabschiedet wurde ist ein militärisches Einschreiten der Türkei in Syrien und dem Irak von nun an ein Jahr lang möglich. Ob und wann und in welcher Form ein Eingreifen türkischer Streitkräfte erfolgen wird ist allerdings noch unklar. Kritiker auf kurdischer Seite werfen der Türkei einerseits ein zu langes Zuwarten, andererseits den bevorstehenden Einmarsch zur Schwächung der kurdischen Autonomie zu benutzen, vor.

Am Freitag Abend fand in Wien eine Solidaritätsdemonstration für Kobane statt. Zur Demonstration, an der sich etwa 600 DemonstrantInnen (Polizeischätzung) beteiligten riefen verschiedene Kurdische Vereine und Gewerkschaftsorganisationen auf. Die Demonstration startete vor dem Parlament, führte über den Ballhausplatz und die Oper zum Schwarzenbergplatz weiter zur Türkischen Botschaft, wo eine Schlusskundgebung abgehalten wurde.

Eine neuwal Fotostrecke:

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

Fotoalbum auf Flickr.com

Demo nach Beschmierung der Rosa Lila Villa in #Wien

„Schatzi, denk mal über die Konsequenz von nem Mord nach …“ So lautete die erste Reaktion der Rosa Lila Villa auf eine Schmieraktion in der Nacht vom Samstag auf Sonntag.

neuwal.com | „Schatzi, denk mal über die Konsequenz von nem Mord nach …“ So lautete die erste Reaktion der Rosa Lila Villa auf eine Schmieraktion in der Nacht vom Samstag auf Sonntag. Die Worte „Töte Schwule“, die in deutscher und serbischer Sprache an die Fassade des Hauses gesprayt wurden, wurden kurze Zeit später übermalt.

© Daniel Weber

„Wir lassen uns nicht einschüchtern!“ An einer kurzfristig auf Facebook aufgerufenen Solidaritätskundgebung vor der Rosa Lila Villa  nahmen am Sonntag Abend etwa 200 Personen teil.   Eine neuwal Fotostrecke: https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

LINK zum Fotoalbum auf flickr.com

Ein Zusammenhang der Schmieraktion mit der „Gay Pride Parade“ in Belgrad, die ebenfalls am Sonntag stattfand, liegt nahe. Die Parade in Belgrad durfte in den letzten Jahren aus vorgeblichen „Sicherheitsgründen“ nicht stattfinden. Die Serbische Polizei sah sich nicht im Stande die Parade vor den gewalttätigen Angriffen homophober Gegendemonstranten zu schützen. Erst auf Druck der EU durfte die Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden.

#Pizzableibt Räumung der #PizzAria in #Wien

Das seit zweieinhalb Jahren bestehende autonome Wohnprojekt, die „PizzAria Anrarchia“ wurde am Montag Morgen geräumt.

UPDADE: 29.7.2014 22 Uhr

neuwal.com | Am Abend nach der Räumung der „PizzAria Anarchia“ kam es zu einer Spontandemonstration durch den 2. Wiener Gemeindebezirk. Etwa 150 Personen versammelten sich ab 17:30 Uhr vor dem mit Bauzäunen gesicherten Gebäude. Von dort zogen die Demonstrantinnen, teilweise vermummt, im Zickzack durch die umliegenden Gassen. Die begleitenden Polizeikräfte hatten mühe den Demonstrationszug, der ohne angekündigte Route immer wieder hinter den Beamtinnen abbog, zu folgen. Die Demonstration bewegte sich entlang der Taborstraße, auf den Franz-Josefs-Kai und die Praterstraße  zum Praterstern. Hier wurde kurz der Kreisverkehr blockiert, aber nach wenigen Minuten widerstandslos wieder freigegeben. Um etwa 20 Uhr löste sich die Versammlung auf.

 

 

 

Eine neuwal Fotostrecke:
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=143270

LINK zum Album auf Flickr:

Abgesehen von der Verkehrsbehinderung, einer Böllerexplosion und einem umgeworfenen Müllcontainer kam es zu keinen Zwischenfällen.

 

UPDATE: 29.7. 14 Uhr:
Die 19 festgenommenen BesetzerInnen wurden über Nacht von der Polizei einvernommen und auf freiem Fuß angezeigt. Im Haus Mühlfeldgasse 12 haben bereits am Vormittag Arbeiter begonnen das Gebäude zu entrümpeln. Auch die von Graffiti überzogene Hausfassade wurde übermalt. Laut ORF „heute Mittag“ herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Schaulustigen, den JournalistInnen und den Arbeitern vor.
Im Internet und über Soziale Netzwerke wird bereits zu Protesten gegen die Räumung aufgerufen. So solle es noch am Dienstag Abend um 17:30 vor dem geräumten Gebäude eine Spontane Demonstration geben.

Räumung der „PizzAria Anarchia“

Das seit zweieinhalb Jahren bestehende autonome Wohnprojekt, die „PizzAria Anrarchia“ wurde am Montag Morgen geräumt. „Autonomes Wohnprojekt“?

Ja, in der Tat handelte es sich bei der PizzAria um ein zuallererst legales Projekt. Vor mittlerweile knapp 3 Jahren wurden „Punker“, von den Hausbesitzern des Hauses in der Mühlfeldgasse 12, gezielt und mit Hintergedanken, zu einer Zwischennutzung der Räumlichkeiten eingeladen und mit der Genehmigung zur Zwischennutzung legal einquartiert.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Anstatt den notwendigen Anstoß zum raschen Auszug der wenigen übrigen Mieter im Haus zu liefern, brachte der Zuzug der „Autonomen“ eine Solidarisierung der alteingesessenen MieterInnen mit den neuen Nachbarn. Freiwillig wollte man dann nicht mehr ausziehen.

 

 

Eine neuwal Fotostrecke:

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=143270

LINK zum Album auf Flickr.com

Nun, 3 Jahre danach, wurde ein Räumungsbefehl gegen die ungeliebt gewordenen neuen Bewohner des Hauses erlassen. Aus der legalen Zwischennutzung wurde, zumindest in der öffentlich- medialen Wahrnehmung, eine „illegale Hausbesetzung“.

 

Bis zu 1700 PolizeibeamtInnen sollen am Montag, ab den frühen Morgenstunden, im Einsatz gewesen sein. Recht früh wurde die Presse ausgesperrt, wegen des angeblichen Sicherheitsrisikos und unter Androhung von Anzeigen, später aber, in einem eigenes abgesperrten Bereich unweit des Hauses wieder zugelassen.

Es bot sich ein Bild von hart arbeitenden BeamtInnen in voller Schutzmontur, die während ihrer Versuche, in das Haus vorzudringen, unter fast permanentem Beschuss mit Kartonagen, Konfetti, Farbe und PET-Flaschen, standen.

Die Räumungsaktion dauerte Stunden.  Es stellte sich bereits als äußerst schwierig dar, die Eingangstür zu öffnen. Dahinter bot sich den BeamtInnen ein schier undurchdringlich verbarrikadiertes Stiegenhaus. Laut Aussagen der Polizei standen betonierte Barrikaden, zugeschweißte Eisentüren und zahlreiche „Fallen“ den Einsatzkräften auf dem Weg in den 3. Stock, wo sich die AktivistInnen verschanzten, im Wege.

Erst nach mehr als 8 Stunden gelang es der Exekutive in die oberste Etage vorzudringen und die verbliebenen AktivistInnen vorübergehend, zur Identitätskontrolle, in Gewahrsam zu nehmen. Laut Polizeisprecher Roman Hahslinger gab es nur wenige leicht verletzte. Die BesetzerInnen werden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt.

Weitere FOTOS von:
© Martin Juen
© Liv3.at
VIDEOS:
© WienTV.org