Protestaktion: 27 000 Hände gegen Familienbeihilfekürzung #oeh #unibrennt

Vor dem Wirtschaftsministerium in Wien fand heute Vormittag eine Protestaktion gegen die Streichung der Familienbeihilfe für Studierende ab dem 25. Lebensjahr statt. Gleichzeitig war es die erste derartige Aktion unter dem neuen Vorsitzteam der Österreichischen Hochschülerinnenschaft.

Um das Ministeriumsgebäude wurde ein mit 27000 Handflächen bedrucktes 500 Meter langes Transparent (welches auch hier zum Einsatz kam) gespannt. Diese stünden für die 27000 betroffenen Studierenden denen durch den Wegfall der Beihilfe die Existenzgrundlage entzogen werden würde, so die Organisatorinnen. „Protestaktion: 27 000 Hände gegen Familienbeihilfekürzung #oeh #unibrennt“ weiterlesen

Demonstration für das Masterstudium der Internationalen Entwicklung #unibrennt

Im Rahmen des Aktionstages des Instituts für Internationalen Entwicklung der Universität Wien fand heute auch eine große Demonstration vom Universitätscampus zum Hauptgebäude statt. Gut tausend Studierende zogen vom Hörsaalkomplex C1 über die Universitätsstraße und das Neue Institutsgebäude zum Schottenring.  Dort angekommen begab man sich unter lautstarkem Protest zum Eingang des Rektorats und es wurde kurzerhand der Kleine Festsaal, in dem eine Veranstaltung stattfinden sollte, besetzt.

Nach einem kurzen Plenum und verschieden Wortmeldungen der Anwesenden verließen die Studierenden geschlossen das Universitätsgebäude.

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Philipp Breu
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Daniel Hrncir
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Weitere Artikel:
#UNIBRENNT
Apa- OTS

Protest: Unser Master KEIN Aprilscherz #unibrennt

Vor und in der Universität Wien fand heute Vormittag eine lautstarke Protestaktion gegen die Streichung des Masterstudiums der Internationalen Entwicklung statt. Eine große Zahl Studierender zog mit Transparenten und von Trommlern unterstützt vor den großen Festsaal bzw. das Rektorat wo zeitgleich über die Zukunft des Masterstudienganges beraten wurde. Dort trafen sie unter anderem auch auf Rektor Winckler selbst der, sichtlich gut gelaunt, in die Menge grüßte. Im Anschluss fand unter Beobachtung von Polizei und Sicherheitskräften ein kurzes Plenum vor den Türen des Rektorats statt.

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BREAKING NEWS: Masterstudium IE soll offenbar bleiben! Bericht im studiKURIER
Hier die GEGENDARSTELLUNG der BAGRU.ie
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Daniel Hrncir
Christopher Glanzl
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Bericht von studiKURIER

Symbolischer Hungerstreik am Tag der Budgetrede

#unibrennt veranstaltet noch bis morgen, 1.12.2010 um 10 Uhr einen Symbolischen Hungerstreik in der Aula der Hauptuniversität Wien.

Meine FOTOS dazu hier:

Um 16 Uhr gibt es eine (erste) Mahnwache gegen das Budget am Ballhausplatz und ab 18 Uhr wird bei der U4 Station Meidlinger Hauptstraße gegen  die geplante Abschiebung einer Familie aus dem Freunde Schützen Haus demonstriert.

27.000 HÄNDE GEGEN DIE FAMILIENBEIHILFEKÜRZUNGEN!

Ein fünfhundert Meter langes Transparent, bedruckt mit 27000 Handabdrücken, rund um das Parlament gespannt. Das gelang heute Vormittag Aktivistinnen von #unibrennt und der Österreichischen HochschülerInnenschaft am Dr. Karl Renner Ring in Wien. Die 27 000 Hände symbolisieren dabei die Anzahl derer die, so der Wille der Bundesregierung, von der Kürzung der Familienbeihilfe betroffen sein werden.

Das in tagelanger Arbeit entstandene Transparent reichte (fast) bis zur Gänze um das Parlament und war ein  gelungener „Eyecatcher“ um noch einmal für die Großdemonstration, Morgen (27.11.2010) um 13 Uhr bei der Urania, zu mobilisieren.

FOTOS: und VIDEOS:

Weitere FOTOS von Martin Juen sind hier:

PROTESTAKTION VOR DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN

Vor der Akademie der Wissenschaften auf der Wiener Wollzeile wurde von Aktivistinnen der Bildungsbewegung #unibrennt gegen die Feierlichkeiten zum 40 jährigen Bestehen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung protestiert. Bei Tee und Kuchen wurde der Festort von den Studierenden zugangsbeschränkt und so mancher Gast (darunter längst vergessen geglaubte ehemalige Bundesministerinnen) musste sich seinen Weg mit Mühe zwischen den Polizeiabsperrungen und Studierenden suchen.

Fotos: und Videos:

#unibrennt: GRUSELKABINETT – „FREIeGEISTer statt BILDUNGSZOMBIES“

Frei nach der derzeitigen Gruselregierung stellten Aktivisten der Bildungsbewegung #unibrennt am Ballhausplatz ein Gruselkabinett dar, maskierte „Bildungszombis“ die, in Nebelschwaden gehüllt, scheinbar wehrlose Studierende und die Freiheit der Bildung angreifen.

FOTOS dazu hier:

Und ein Kurzes VIDEO:

VON HEILIGEN UND PROPHETEN DER BILDUNG

…also wenn nun sogar der Heilige Kardinal in all seiner bescheidenen Herrlichkeit für Studiengebühren plädiert… Überhaupt hört man in den letzten Tagen wenig anderes als den Ruf nach der Wiedereinführung der, in Wahrheit nie wirklich abgeschafften, Studiengebühren. Und immer klarer werden die Argumente. Sei es doch eine Umverteilung von unten nach oben, dass die „Kinder“ der „Reichen“, die sich das ja leisten könnten, auch keine Gebühren zu bezahlen hätten, oder eine Verbesserung des Stipendiensystems zielsicher denjenigen finanziell zur Seite stünde, die sich diese nicht leisten könnten, sofern sie nur fleißig genug darum bäten. Im Zeichen der Krise scheint nun aber (fast) allen Klar: Jeder muss seinen Beitrag leisten, ja auch Du der sich auf Kosten des Steuerzahlers in luftige Höhen bilden will. Und was nichts kostet ist sowieso nichts wert, oder? Das sehen auch immer mehr Studierende ein: „A bisl was“ müsste man schon zahlen sollen. Immerhin ist das ja nicht selbstverständlich, dass der Bildungsweg nach zwölf Schuljahren einfach so weitergeht, selbstverständlich wie dass das Hänschen von der Volksschule über die Unterstufe in der Oberstufe langsam zum Hans heranwächst um mit 24, wenn er es bis dahin nicht gelernt hat, es auch ohne Familienbeihilfe nicht mehr lernen wird. Oder etwa schon?

Der Ball liegt also bei der Politik, die sich bei wenig so einig zu sein scheint wie bei der Unterstützung des kommenden, von Hannes Androsch indizierten, Bildungsvolksbegehrens (für die Volkspartei zumindest solange nicht die, Gott sei bei uns, Gesamtschule darin begehrt wird), welches als Rückenstärken, als Unterstützung der zuständigen Ministerinnen zu verstehen sei. Ministerin Karl sieht sich, in einer ersten Stellungnahme, in ihrer Forderung nach Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren bestärkt. Sieht alles nach einer „gemähten Wiese“ aus um den Bildungsbereich in Österreich auf ein „international konkurrenzfähiges Niveau“ zu bringen, wenn nur endlich dieser viel zu „uneffiziente“ freie Hochschulzugang zu Fall gebracht werden würde. Im Jänner sollen konkrete Inhalte des Volksbegehrens präsentiert werden, bis dahin bleibt noch genug Zeit sich die freie Bildung für alle aus den Köpfen zu sparen, Tunnels zu bauen und Rendite abzuschöpfen. Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s nämlich allen gut und dann ist alles andere eigentlich wurscht.

DEMONSTRATION GEGEN DIE KÜRZUNG DER FAMILIENBEIHILFE

Mehrere tausend Menschen nahmen an der heutigen, von der Protestbewegung #unibrennt und der Österreichischen Hochschülerinnenschaft organisierten,  Demonstration gegen die massiven Kürzungen der Familienbeihilfe in der Wiener Innenstadt teil.

Meine Fotos dazu hier:

#UNIBRENNT AKTIONEN AM HELDENPLATZ

Um der griesgrämig- unterkühlten Stimmung der, das Bundesheer und seine tollen Waffen feiernden, Besucher der Heeresleistungsshow zum Nationalfeiertag entgegen zu wirken und auf die immer trister werdende Situation der Bildung und der, dank der aktuellen Regierungspläne zum Budget, Familien aufmerksam zu machen gab es heute mehrere Aktionen am Heldenplatz.

Ein Trauermarsch mit geplanter Kranzniederlegung wurde schon nach wenigen Metern von der Polizei freundlich, aber bestimmt, weg gewiesen; zum flashmob: „Seifenblasen bis zum Umfallen“ fanden sich am frühen Nachmittag mehrere hundert Personen jeden Alters vor der Reiterstatue am Heldenplatz ein und wurden von den restlichen Besuchern teils freudig, teils verärgert (ob des großen Gedränges) bestaunt.

Den ganzen Tag über wurden mit bildungspolitischen Statements beschriftete rosa Luftballons (Sparschweinchen- da mit Rüssel und Ringelschwanz bemalt) an die Besucher des Heeres- Events verteilt und sorgten für einen auffälligen Farbklecks in der von Kaki dominierten Menge.

Alle Fotos und Videos hier:

danielweber.at

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