Ein Wochenende auf Sizilien, Mai 2017

Sizilien ist schwer zu erreichen, die Flüge sind sehr teuer und es zahlt sich nur ein längerer Aufenthalt aus? Das muss nicht stimmen. Alternativ zum Flughafen Palermo kann etwa Trapani als Destination gewählt werden. Dann allerdings vom Flughafen Bratislava aus. Mietwagen gibt es, je nach Anbieter, ab rund 10 Euro pro Tag. Abzuholen direkt am Flughafen.

z.B.: Flug: Bratislava-Trapani, Mietwagen: Erste Übernachtung Trapani, 2. Tag: Erice, entlang der Küste nach San Vito Lo Capo, Castelmare del Golfo, nach Palermo: 2 Übernachtungen. Letzter Tag: Rückreise über Segestanach Flughafen Trapani. Bis zum Abflug noch eine der Salinen in der Umgebung besuchen.

Sizilien 2017

Sacro Bosco

de.wikipedia.org | Der Sacro Bosco (deutsch Heiliger Wald), auch als Park der Ungeheuer (ital. Parco dei Mostri) bekannt, ist ein mit groteskenMonumentalskulpturen und antikisierenden Architekturen ausgestatteter manieristischer Park. Er liegt in einem kleinen bewaldeten Tal ca. zwei Kilometer außerhalb der Stadt Bomarzo in der mittelitalienischen Provinz Viterbo am Nordrand der Region Latium. Es ist keine vergleichbare Anlage in Italien bekannt.*

Alle Fotos © Daniel Weber

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Fotos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sacro_Bosco

Palermo

Palermo: Mafia, Kleinkriminalität, Hölle und Verdammnis… BITTE KEINE ANGST VOR PALERMO! Palermo ist eine wunderschöne und lebensfrohe Großstadt. Hier liegt das herausgeputzte Touristencafe  direkt neben dem kleinen Kiosk in der halb verfallenen Jugendstilvilla. Dazwischen steht meistens eine Kirche.

Vorsicht beim über die Straße gehen. Am besten immer Augenkontakt herstellen, Handzeichen und durch. Im Straßenverkehr von Palermo scheint nur eine Regel zu gelten: was geht geht. Und alles andere regelt sich auch wie von selbst. Aus drei Spuren werden dann gerne mal fünf. Passieren tut wenig. Man steht ja im Stau.

Alle Fotos © Daniel Weber

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FOTOS:
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Wohnmobil:

In Palermo gibt es zwei offizielle Wohnmobil- Stellplätze. Einer etwas außerhalb des Zentrums im Norden der Stadt. Ein zweiter etwas Zentraler, westlich der Altstadt. Dieser Platz ist auch mit einer Ver- und Entsorgung ausgestattet. Sogar eine kleine Duschkabine befindet sich am Platz. Beide Plätze bieten eine Stromversorgung und werden rund um die Uhr bewacht. Preis: 18-20 Euro 24h.

Ganz in der Nähe des zweiten Stellplatzes befindet sich übrigens die Catacombe dei Cappuccini. Zu Fuß in 5-10 Minuten erreichbar.

Le Catacombe dei Cappuccini:
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Selinunte

de.wikipedia.org | Selinunt (Σελινοΰς, ital. Selinunte) ist eine archäologische Fundstätte in der süditalienischen Provinz Trapani auf Sizilien. Die Fundstätte befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Castelvetrano an der Südküste Siziliens unmittelbar am Mittelmeer.

Selinunte

Die ausgedehnte Fundstätte besteht vornehmlich aus den Überresten der alten griechischen Stadt (Polis) Selinus, die in der Antike zu den wichtigsten Poleis Siziliens zählte. Davon zeugen u. a. die zahlreichen Tempel, die zu den bedeutendsten griechischen Tempeln Sizilienszählen. Historisch bedeutsam, wenngleich weniger imposant sind auch die Ruinen aus der karthagischen Siedlungsphase des Ortes. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile der antiken Stadt freigelegt; eines der sämtlich durch Erdbeben zerstörten Heiligtümer wurde dabei teilweise wiederaufgebaut (Tempel E); die Rekonstruktion entspricht allerdings nicht dem aktuellen Forschungsstand.*

Selinunte

Sämtliche Gebäude und Tempel Selinunts sind bereits vor Jahrhunderten aufgrund von Erdbeben eingestürzt. Einer von ihnen wurde 1956 wieder aufgebaut, die Rekonstruktion ist allerdings sehr umstritten. Seit Jahren führt das DAI umfangreiche Ausgrabungen auf dem Gelände der antiken Stadt durch.*

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Fotos:
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http://de.wikipedia.org/wiki/Selinunt

Fantastic

Die Überfahrt mit der Fähre von Genua nach Palermo. Na ja. Am Ende doch 4 Stunden verspätet und immer wieder sehr lange Wartezeiten. Dafür halten die Bars und Restaurants an Bord ihre Sperrstunden sehr genau ein. Bei den Pullmannsitzen ist dann auch schnell Dornröschenschlaf angesagt- sprich: Licht aus und Schlafenszeit.

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Der Komfort auf den Liegesitzen fällt aber doch besser aus als befürchtet. Ein aufblasbares Kissen und zur Not eine Liegematte empfehlen sich. Die Klimaanlage wurde dankenswerter Weise in der Nacht abgedreht.

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Die überfahrt nach Palermo gestaltet sich tagsüber eher langweilig. Die meisten Bars bleiben (auch) am Tag geschlossen, der Shop teuer und die Liegestühle Mangelware.Wer einen ergattert: nicht wieder her geben! An Deck ist es jedenfalls am besten auszuhalten.

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Mit erheblicher Verspätung in Palermo angekommen heißt es noch ein Mal warten. Gut 30 Minuten in der „Main Lobby“ stehen bis der Buchstabe ‚B‘, für das Parkdeck ‚B’aufgerufen wird. Nach einer mehr als 20-stündige Schiffsfahrt entschädigt der Sonnenuntergang vor Palermo. Und günstiger als mit dem Auto ist die Fähre ‚Fantastic‘ der Gesellschaft ‚Grande Navi Veloci‘ allemal.

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