PALAWAN: El Nido

Es gibt einen Flughafen und angeblich sogar Direktlüge von Manila nach El Nido. Gewöhnlich reist man über Puerto Princesa mit dem Bus an. Die Fahrt dauert etwa 7 Stunden und kostet ca. 400 Peso. Sieben Stunden sind relativ, da die Fahrt durch eine beindruckende Landschaft führt.

PALAWAN El Nido

In El Nido (A Paradise in Paradise) angekommen: ein kleiner Ort, zahlreiche Lokale und ein wunderschöner Sandstrand. Absolut kein Problem ein (günstiges) Zimmer vor Ort zu bekommen. Zahlreiche Tourenschalter im Ort bieten Tauchen, Schnorcheln und Island-Hopping an. Mehrtägige Touren mit Übernachtung auf abgelegenen Inseln werden genau so angeboten.

PALAWAN: El Nido

Günstig und eine gute Möglichkeit die Umgebung zu erkunden: rent a Motorbike! So gelangt man an die zahlreichen abgelegenen Strände. Die Straßen nach Süden sind sehr gut ausgebaut. In Richtung Norden wird noch fleißig betoniert, die Schotterpisten sind aber gujt zu befahren.

PALAWAN: El Nido

Immer wieder führt der Weg an Dörfern vorbei. Kleine Kinder winken einem zu. Jugendliche spielen auf einer Wiese Basketball.

PALAWAN: El Nido

Landwirtschaftlich geprägte Umgebung: Ziegen, Hühner und Wasserbüffel.

PALAWAN: El Nido

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PALAWAN: El Nido

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PALAWAN El Nido

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PALAWAN: PUERTO PRINCESA

PALAWAN: Puerto Princesa

Puerto Princesa ist anders. Das fällt schon beim aus dem Flugzeug Steigen auf. Alles irgendwie ruhiger, gesitteter. Ich bin übrigens heute Morgen vom „International Airport Puerto Princesa“ in weniger als 25 Minuten in die Innenstadt spaziert. Wenn ein Flugzeug landet, ziehen hier in der Stadt schon mal alle präventiv die Köpfe ein.

PALAWAN: Puerto Princesa
Spaziergang, ach ja: wo ist der ganze Müll, der sonst überall herum liegt? In den dafür bereitgestellten Mülleimer! So etwas gibt es hier wirklich. Offenbar schafft es die Stadtverwaltung, mit einer Mischung aus Bewusstseinsbildung, der Bereitstellung von Infrastruktur und drakonischen Strafen (Gefängnis für wiederholtes „Littering“) ein auffallend herausgeputztes Straßenbild zu erzeugen.

PALAWAN: Puerto Princesa

PALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto Princesa

Den Abend verbrachte ich am „City Baywalk“, einem zentrumsnahen Küstenabschnitt, an dem sich eine von Beisln, Restaurants und Marktstandln durchzogene, VERKEHRSBERUHIGTE (!!!) Flanier-Meile etabliert hat. Ich hatte dort einen, von mir selbst recht eigenwillig zusammengestellten, Mix aus Fisch im ganzen mit Bauchfleisch, Gemüse und Reis. Alles selbstverständlich vom Holzkohlegrill für etwa 4 €.

PALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto PrincesaPALAWAN: Puerto Princesa

Die Gassen abseits der Hauptstraße sind ruhig und gepflegt. Die leere Bierdose, in einem der zahlreichen kleinen Läden in der Umgebung gekauft, kann man einfach in einen der Mülleimer werfen. In der Nacht muss nur darauf geachtet werden, nicht auf einen der vielen Hunde, die hier gerne mitten auf der Straße herumliegen, zu treten. Aber selbst das würde sie wohl nicht aus der Ruhe bringen.

PALAWAN: Puerto Princesa

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Boracay: Ati-Atihan Festival

en.wikipedia.org | The Ati-Atihan Festival is a feast held annually in January in honor of the Santo Niño (Infant Jesus), concluding on the third Sunday, in the island and town of Kalibo, Aklan in the Philippines. The name „Ati-Atihan“ means „to be like Aetas“ or „make believe Ati’s.“ Aetas were the primary settlers in the islands according to history books. They too are the earliest settlers of Panay Island where the province of Aklan is situated.*

 

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Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015

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Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015

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Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015

Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015Boracay: Ati-Atihan Festival 10.-11-1-2015

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Bangkok – Happy New Year

Bangkok - Happy New Year

 

Ganz egal: Silvester ist überall ziemlich blöd. Auch in Bangkok. Und vor allem in einer Gegend in der sich ohnehin nur westliche Touristen freiwillig aufhalten. So wird auf der Khaosan Road eine Bühne aufgebaut, reichlich mit Lametta geworfen und die Musik noch ein klein wenig lauter aufgedreht als sonst.

Bangkok - Happy New Year

Aber: es ist schön warm. Gar nicht heiß, einfach so wie der Sommer sein sollte. Sonnig, trocken und warm. Und man bekommt kühles Bier serviert, anstatt grauslichen Punsch. Und die üblichen Schweizer Kracher scheint es hier auch nicht zu geben. Hin und wieder eine kleine Rakete, sonst nur breites Grinsen und happy new year.

Bangkok - Happy New Year

Bis in die frühen Morgenstunden Livemusik in den zahlreichen Clubs, wie etwa der Fu Bar in der Chakrabongse Road.

 

Thailand

Es ist ja eh‘ egal und es ist wie es ist. Und da man so wie so nichts machen kann, warum nicht eine Reise machen. Eine Reise nach, hmm, Thailand! Den günstigen Flug gebucht, den viel zu großen Rucksack  (mit allerhand unnötigstem Zeugs) gepackt und los gehts. Zehn Tage und Nächte als Backpacker- Greenhorn über Dubai nach Bangkok. Von dort weiter nach Krabi, Ko Lanta und über Phi Phi und Phuket zurück. Meistens leicht betrunken und natürlich selten offline. Hier also meine Fotos und Facebook-Einträge:

 

5.4.2014 | Einen wunderschönen guten Morgen aus Dubai. Leider ist die Aussichtsplattform „sold out“. Bis Montag! Naja. Irgendwie erinnert mich das alles hier an den Pratervorplatz in XXXXriiiiiiiiiiiiiiiiesig. Um 1540 gehts weiter. #escape

Einige Stunden späterDa ist keiner. In der Ubahn bisst alleine. Fahren sowiso nur Assos, die sich kein Auto leisten können, mit der Metro. Muss aber dazu sagen dass es recht früher Vormittag war. Die Geschäfte in der Mall hatten noch zu. Nur beim Lift zum „on the top“ war viel los. Alle mit reserviertem Ticket, das recht teuer ist. Trotztem: seltsame Stadt. Das seltsamste das ich gesehen habe bis ich heute morgen ins Taxi nach Bangkok gestiegen bin 

 

6.4.2014 | kauft sich eine (kurze) Hose und geht dann was essen. #escape

 

6.4.2014 | „You have many sharks in Austria?“ „No we haven’t!“ #escape

 


7.4.2014
| Der Typ mit der Gitarre wird von Chang zu Chang besser. Muss aufpassen dass ich hier nicht zum Rumheulen anfange #escape

und die „next band“ Tp mit riesigem Tatoo, Gitarre und Schlagzeug am linken Fuß. Hab mir Essen bestellt. Ein etwa 4 Jähri
ges Mädchen wollte mir eine Rose verkaufen. Sie ist gerade am Verhandeln mit den zei Typen gegenüber. Die mit der 5 Lieter Chang Zapfmaschine am Tisch. Immerhin hab ich schon vier Straßen dieser Stadt gesehen. Vorsatz für morgen: Carpe diem!

Thom Petty: und mir kommen wieder die Tränen


8.4.2014
| Heute wird mein erster „Tag“ in Bangkok. Learnings: 1: Das Frühstück istt ein Witz und der Kaffee schmeckt scheiße. 2: Die Typen im Schlafsaal benehmen sich solange normal, bis die einzige Frau gegangen ist. Danach spielts wieder Schulschikurs. 3: 
Roland bekommt von mir einen nagelneuen Thailand Reiseführer. Sorry.

Ich hatte die irrwitzige Idee einfach mal ein wenig spazieren zu gehe. Hier kann man nicht spazieren gehen. Irgendwo bei der Uni hat mir dann mein neuer „Friend“ eine Tuk-Tuk Rundfahrt gecheckt. 2 Tempel und ein Laden für Armani Anzüge, der nur diese Woche geöffnet hat und wo man Mitglied werden muss. Kennt man auf der ganzen Welt! Hat mir zumindest der Typ im pervers großen SUV erzählt, mit dem ich quatschte als mein Fahrer kurz pissen war. Whatever. Ich brauche keinen Anzug. Sitze jetzt wieder im Hostle und schau mir „Korn live irgendwo“ im Fernsehen an. Wenn mein Handy halbwegs geladen ist gehts ab nach Chinatown. Und das Beste: der Reiseführer ist wieder aufgetaucht. Die Leute in der Sakul-Bar haben ihn für mich aufbewahrt  #escape

 

 

8.4.2014 | Blick aus dem Delux Doppelzimmer. Ich geh‘ mal was essen, wahrscheinlich was chinesisches  #escape

 

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8.4.2014 | Gut, dass die mich am späten Vormittag aus dem Hostel geschmissen haben. Ich hätte sicher wieder den ganzen Tag verpennt. Wie auch immer: Nachdem ich von einem sehr freundlichen Thai in eine Tuk-Tuk Rundfahrt gekeilert wurde (1,5 Stunden, 120 Baht. Hätte schlimmer kommen können) habe ich den Weg nach Chinatown geschafft wo ich jetzt erstmalig in einem Zimmer (für mich alleine) klimatisiert residiere. Es ist noch nicht einmal elf Uhr also werd‘ ich jetzt noch mal‘ raus gehen. #escape

 

9.4.2014 | naja. Der heutige Tag war nicht besonders ertragreich. Nachdem ich um 5 Uhr morgens vom Verkehr und dem Baulärm geweckt wurde versuchte ich bis in den späten Vormittag hinein ein Ticket für den Flug nach Krabi zu buchen. Nachdem ich mich durch Thailändische Inlandsflüge, mit versteckten Nebenkosten (VISA- Zahlung +18€, Gepäck +25€) geklickt habe konnte ich endlich einen seriösen Anbieter (nicht ganz so günstig) ausfindig machen. Bezahlen ging dann nicht, damir die notwendige VISA Online Security PIN fehlte. Die könne man mir aber jederzeit an meinen (österreichischen) Wohnsitz nachschicken. Alles kein Problem. Abgesehen davon, dass das Internet im Hotel ständig abbrach. Ich hab dann mit der Bangkok Air ewig lange per Mail korrespondiert- wenn es wahr ist flieg ich morgen nach Krabi und dann weiter auf Ko Lanta.

 

Egal. Den Rest des Tages hab ich dann verschlafen und bin dann am Abend zum Bahnhof in der Nähe um mich (erfolglos) über die mögliche Fahrt zum Flughafen zu erkundigen. Werd morgen die Rezeptionstante fragen. Danach war ich noch was essen. Der Verkehr, die Abgase und der Lärm machen mich etwas unrund. Zusätzlich hab ich noch die Angst irgendwann in einen der zahlreichen halb offenen Kanaldeckel zu stürzen oder überfahren zu werden. Trotzdem alles cool. Morgen dann hoffentlich Ruhe auf der Insel. Hach, die Insel.  #escape

 

 

10.4.2014 | Wenn 2 Kilometer vor dem Flughafen das Taxi auf der Autobahn verreckt heißt es Ruhe bewahren. Nachdem der Taxler etwa 15 Minuten erfolglos versucht hat durch Dauerzünden etwas zu erreichen ließ er sich telefonisch beraten. Die weiteren 15 Minuten verbrachte er damit, an irgendwelchen Kabeln zu ziehen, die Motorhaube auf und zu zu schmeißen und Sicherungen zu prüfen. Alles für einen Thai ungewohnt hektisch. Irgendwann brachte er die Karre dann tatsächlich wieder zum Laufen und wir haben beide erleichtert und herzlich gelacht. Etwa 4 Sekunden nachdem ich ausgestiegen bin war das Taxi wieder besetzt. Ich wünsche viel Glück.
Mit etwas Jogging schaffte ich es dann sogar noch rechtseitig zum Ticketschalter. Jetzt sitze ich im Food Court und hau mir den Mäci rein. Natürlich nur wegen des Hotspots. Um 14:15 geht der Flieger nach Krabi.

 

 

Später auf Ko Lanta | Transfer von Krabi auf Lanta, naja. Minibus mit furchtbar gut aufgelegter Gruppe aus US of A. Singen, klatschen und tanzen. Demonstrativ alternativ mit im Schnitt mitte vierzig. Dauerte mit der Warterei ut 3 Stunden, brachte mich aber direkt vor mein Bungalow Ressort direkt am Rauschemeer vor dem ich jetzt in NoBite getunkt sitze und mein erstes Chang genieße. Gesehen hab ich das Meer zwar noch nicht, denn es ist stockfinster, jedenfalls mal Danke für den Tipp, Wolfgang, mit der Insel. Das ist die Art von Entspannung die ichnach der Action in Bangkok brauche. Ach ja, natürlich #escap

 

10.4.2014 | Hier ist NICHTS los. Hier steppt kein Bär. Hier rauscht nur das Meer und es ist schön warm. Und das ist gut so! #escape

 

LINK: Lanta Marina Ressort


ach ja. Und das Meer ist warm wie Babypisse 
 Gerade festgestellt.

11.4.2014 | daran, dass um viertel elf erst kurz nach 4 ist könnte ich mich gewöhnen. Das Fm4 Programm im Livestream passt gerade wunderbar. Nachdem ich gestern Abend beim Holzblockmikado (ich weiß nicht wie das richtig heißt, das mit dem „Blöcke aus dem Turm ziehen“ bis er umfällt) mit dem Barmann und 2 Amerikanerinnen ziemlich absoff bin ich heute schon sehr früh (vom Durst) aufgewacht. Wasser!! Der 7Eleven ist nur etwa 200 Meter entfern. Es kam mir vor wie eine Weltreise. Hier hatte es bereits um 8 Uhr fast 30 Grad. Danach ging ich schwimmen. Zum Frühstück hatte ich bisher einen Filterkaffee von der Bar und eine viertelte Mango die sich eine Frau am Strand mit mir teilte. Ihr Englisch war ähnlich scheiße wie meines und ich glaube sie spricht selbst auch deutsch. Wir kümmerten uns aber nicht weiter darum. ‪#‎escape‬

 

11.4.2014 | hätte ich doch fast die „Happy Hour“ verschlafen. ‪#‎escape‬

 

11.4.2014 | Was habe ich heute erlebt? Naja. Ich war, wie gesagt, sehr früh beim hiesigen 7eleven Einkaufen, Schwimmen, Kaffeetrinken und hab den drückend heißen Nachmittag verschlafen. Zur „Happy Hour“ war ich fast pünktlich in der „Let-it-be Bar“ vor meinem Bungalow. Warum ich mir dazu den Sack mit ‚No Bite‘ eingesprüht habe ist mir nach wie vor schleierhaft. Das mache ich morgen nicht mehr- brennt etwas. Nach einem grandiosen Sonnenuntergang und einem noch nie erlebten, aber offenbar vollkommen normalen, Wolkenbruch mit eiskaltem Wind, Blitz und Donner lasse ich nun den Tag ausklingen. Hab‘ den ganzen Abend mit einer jungen Schweizerin geplaudert und dabei vergessen zu essen. Nun bin ich hier der einzige Gast, habe noch ein halbes Chang vor mir, die Betreiber (Familie?) schaut fern (Millionenshow) und ich werd mich dann auch mal aufmachen ‪#‎escape‬

 

12.4.2014 | ich bin mächtig stolz auf mich denn ich habe es geschafft gestern vor Mitternacht und annähernd nüchtern schlafen zu gehen. Gebracht hat’s mir dass ich seit 1.30 in der Früh frisch und munter bin. Nun, es wird gerade 9.45 Uhr,war ich bereits eine Runde schnorcheln und hab mir beim 7-Eleven einen kalten Dosenkaffee und Fishermans gekauft. Jetzt hab ich mich wieder hingelegt und werd wahrscheinlich demnächst einschlafen. Guten Morgen, guten Abend oder gute Nacht!
Ach ja. Hier sind auch noch ein paar Fotos von der Anreise und dem Ressort in dem ich wohne. Sind aber jetzt nicht soooo spannend, die Bilder. ‪#‎escape‬
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=143270
12.4.2014 | Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein! ‪#‎nobite‬ ‪#‎escape‬

 

12.4.2014 | da sich mein Bungalow in unmittelbarer Nähe zu dieser Strand Party befindet macht es keinen Sinn schlafen zu gehen. Verbringe also die Nacht mit meinen Bekanntschaften aus der Schweiz und East London. ‪#‎escape‬

 

13.4.2014 | CHANGOVER nach einem sehr netten gestrigen Abend. Sunset-Dinner mit Nicole, der Backpackerin aus Zug, die ich vorgestern kennengelernt habe. Danach waren wir mit zwei Typen aus London in der „Korner Bar“ bei der „Beach Party“ die hier jeden Samstag stattfindet. Ich habe, fürchte ich, den Leuten ordentlich gezeigt wie man tanzt. Das dürfte, ich erinnere mich vage, nicht ganz unpeinlich gewesen sein. Jedenfalls bin ich um 9:30 zum gemeinsamen Mopedausborgen mit Nicole verabredet. Mal sehen was die Insel so her gibt. Morgen wäre dann der geplant letzte Tag hier. Wer weiß. ‪#‎escape‬

 

14.4.2014 | Stupid white Man – Nachdem ich im Zuge des gestrigen Changover, so nennen die das hier, wenn man viel zu viel vom 6%igen Chang-Beer gesoffen hat, ein wenig zittrig war, konnte es für mich als bekennendem Hypochonder nur eines, nämlich das Schlimmste bedeuten: Dengle Fieber!
Anstatt sofort zum Arzt zu gehen und mich mit Psychopharmaka behandeln zu lassen entschied ich mich zu einer 2-stündigen Mopedfahrt mit Nicole rund um die Insel. Mich mit Sonnenöl einzureiben vergaß ich aufgrund meiner bevorstehenden schweren Erkrankung und der drückenden Mittagshitze natürlich bzw. war das dann ja auch schon egal.
10250670_10203252933462219_1991106969_nDie Thais feiern zur Zeit ihr Neujahrsfest, das Songkran. Sinn dieses Festes ist es, am Straßenrand zu stehen und unter schallendem Gelächter die auf ihren Tuk-Tuks und Mopeds vorbeifahrenden Touristen mit Wannen voller Wasser anzuschütten oder mit riesengroßen Wasserspritzpistolen anzuspritzen. Zusätzlich wird man noch mit Babypuder im Gesicht eingerieben und mit flüssiger Farbe bekleckert. Das war also das Thema des gestrigen Tages: Waschelnass und mit nassen Scheibenbremsen rund um Lanta.
Ich warte jedenfalls immer noch auf das geringste Symptom einer Dengue Fieber Infektion. Real existiert aber der schlimmste Sonnenbrand den ich jemals hatte. Reumütig habe ich heute Morgen in eine große Flasche 50er Faktor investiert und meinen Bungalow um eine weitere Nacht verlängert. ‪#‎escape‬

 

14.4.2014 | Spydie. So nenne ich meine neue Untermieterin, die handtellergroße Spinne in meinem Badezimmer. Wenn man halt große, sehr große Handteller hat. Sie wirkt friedlich, wie sie da in ihrer Ecke, neben der Kloschüssel, sitzt. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen ist sie nun aber das einzige Getier das sich in meinem Badezimmer tummelt. Keine Mücken, keine Gelsen oder Ameisen. Wohl danke, Spydie. Schlaf gut! ‪#‎escape‬

 

15.4.2014 | Sinnlos es abzustreiten: ich bin hier hängen geblieben. Die Ruhe, die nette Betreiberfamilie. Der Strand und das Meer. Ich habe um eine weitere Nacht verlängert. Die Frau an der Rezeption lachte nur und meinte sie habe mit ihrer Schwester, der Kellnerin, schon darüber gemunkelt, dass ich wohl doch nicht heute abreisen werde. Aus den geplanten zwei wurden also sechs Nächte.
Gestern war Vollmond. Zumindest sah der Mond recht voll aus. Der Barmann, er nennt mich frech „Mr. Big Chang“, tat sich etwas schwer mir die Bedeutung der nur einmal im Jahr, nämlich gestern Nacht, zu sehenden Mond-Sternen-Konstellation zu erklären. Ich habe es nicht ganz gerafft, aber was soll’s.
Die kleine Spinne (Spydie), die die Nacht in meinem Bad verbrachte, ist ohne sich bei mir zu verabschieden wieder gegangen. Mir war das sehr recht, ich habe mich dann doch am Morgen genauer umgesehen, sogar das Licht angemacht und auch hinter das Klo geschaut.
Um mich selbst zu überlisten habe ich die Fähre nach Phuket für morgen schon heute gebucht. Um den Flug nach Bangkok kümmere ich mich dann später. ‪#‎escape‬

 

15.4.2014 | Jetzt, wo die „Let it be Bar“ gerade die Happy Hour startet, und in Anbetracht des baldigen Endes meiner Reise, für mich, zur Erinnerung, eine kurze Aufstellung der Dinge, die ich beim nächsten Mal nicht mehr mitnehme:
Keinen Pullover, keine Wintermütze und auch keine Regenjacke. Auch ein Langarm-Leiberl ist eher nicht zu gebrauchen. Überhaupt Kleidung: die haben hier überall Wäscheservice. Zwei schöne, schwarze Langarmhemden interessieren bei der Gluthitze niemanden. Die 12 Paar Socken können auch zu Hause bleiben. Weder das kleine Handtuch noch das große Strandhandtuch. Hier gibt es nämlich Handtücher. Die große Flasche Shower-Gel bleibt auch zu Hause. Sowas schmeißen sie einem hier förmlich nach. Das Reserve-Klopapier- wenn man fragt bekommt man eines. Die Schwimmbrille (zum Sportschwimmen) – überflüssig. Die Zwanzigerpackung Präser hat sich auch als Weiiiiiiit überzogen herausgestellt. Ein Desinfektionstuch pro Tag reicht. Man kann sich ja auch einfach mal die Hände waschen und Durchfall ist sowieso normal. Das Parfum kann daheim bleiben, da ja schon das Deo nicht wirkt. Eine Zahnbürste reicht und diese muss nicht unbedingt elektrisch sein. Ein USB Ladekabel genügt. Sicher ist zwar sicher, aber es müssen nicht gleich 3 sein. Reservebrille okay aber wozu dann auch noch eine optische Sonnenbrille, also 3 Brillen. Ich habe noch nie eine Brille verloren, also raus damit. Medikamente: keiner braucht so viele Medikamente! Keiner! Vielleicht lieber Tetanus auffrischen, oder so? 12 Päckchen Neocitran sind jedenfalls zu viel und auch auf die Schmerztabletten nach einer Kiefer-OP kann man hier eher verzichten. Antibiotika? Gegen was? Auch die Aspirin+C können zu Hause bleiben. Die darf ich wegen meiner Dengue Fever Angst eh nicht nehmen. Halswehlutschtabletten! Seriously?! So mal für das Erste. Mir fällt sicher noch vieles ein.
Die Cracker Auswahl, die ich mir gerade beim 7Eleven geholt habe ist, na ja, gewöhnungsbedürftig. Irgendwelche Algen-Sticks und Shrimp- Chips. Schmecken, na ja, geht so. Wenn ich die Chips (sie haben, weil sie billig waren, keine Wiederverschluss) nicht in den nächsten 2 Stunden verputze sind sie auf Grund der extremen Luftfeuchtigkeit Püree. Ist mir gestern mit offen gelassenen Pringles passiert. Kann man nicht mehr essen. So, jetzt lass ich es sein und geh rüber in die „Let it Be“ ‪#‎escape‬

 


17.4.2014
| na gut, war ich also in Phuket auch noch. Die Anreise von Ko Lanta war recht anstrengend. Schon beim Transfer vom Ressort zum Hafen auf der Ladefläche eines Pick-Up wurde ich so seekrank, dass ich fast kotzen musste. In der Fähre waren dann alle Sitze nass. Ich setzte mich auf meine Algen-Sticks-Packung, das ging einigermaßen. Stressig wurde es auf Phi Phi. Ich musste in die leicht überfüllte Fähre nach Phuket umsteigen. Das dauerte. Glücklicherweise konnte ich einen Sitzplatz oberhalb des Wasserspiegels ergattern, leider ganz weit hinten, wo die Klimaanlage nicht mehr funktionierte. Schweißgebadet musste ich Mr. Bean im Bordfernsehen über mich ergehen lassen.
Das „Backpacker Hostel Phuket“ in der Nähe der Old Town, durch die ich nur kurz spazierte, und wo noch nichts los war. Ich habe beim Markt was gegessen und bin dann in meinen 4er Dorm und hab mir den letzten Tatort gestreamt. Danach bin ich eingeschlafen und hab erstaunlicherweise gut 8 Stunden durchgepennt. In knapp 16 Stunden geht mein Flieger nach Hause. Jetzt muss ich noch schauen wie ich nach Bangkok komme. ‪#‎escape‬

 

19.4.2014 | Sozusagen ein Nachtrag. Ich Bin ja bereits wieder zu Hause. Ganz zu Hause, im Kreise der Familie, ‪#‎AmLand‬, wohin ich eine Stunde nach dem ich in Schwechat gelandet war, mit einer Stinkwut im Bauch, auf dem Moped über die Südautobahn hingedonnert bin.
Wie auch immer. Wenige Stunden vor meinem Abflug war ich noch ein Mal in Bangkok. Genauer gesagt in den Bezirken Ratchathewi und Pathumwan. Das glaube ich zumindest, dass das dort war. Ich bin sicher kein Auskenner, was Bangkok angeht. Nachdem ich stundenlang unter der Trasse des Skytrain herumlatschte und Tuk Tuks abwehrte, einen riesigen Markt besuchte und mich für keines der abertausenden mir angebotenen Plastikschlapfenpaare entscheiden konnte, beendete ich meinen Aufenthalt mit einem improvisierten Picknick vor einem 7Eleven. ‪#‎escape‬

 

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