Proteste gegen Burschenschafter- Kommers in #Wien #NoWKR

Am Samstag Abend kam es in Wien zu Protestaktionen gegen den diesjährigen Kommers des Wiener Korporationsrings im Rathauskeller.

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neuwal.com | Am Samstag Abend kam es in Wien zu Protestaktionen gegen den diesjährigen Kommers des Wiener Korporationsrings im Rathauskeller. Am frühen Abend marschierten etwa hundert Demonstrantinnen durch den 8. Bezirk zum Rathaus.

 

 

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Nachdem sich die Kundgebung vor den Polizeiabsperrungen neben dem Rathaus aufzulösen begann mischten sich zahlreiche AktivistInnen unter die BesucherInnen des Christkindlmarktes.

Zahlreiche Teilnehmer des Kommers, darunter auch der ehemalige 3. Nationalratspräsident Martin Graf,  wählten den Zugang über den Rathausplatz, also direkt an den Protestierenden vorbei.

 

Es kam zu kleineren Rangeleien, Kommersbesucher wurden beschimpft und Parolen skandiert. Laut dem neuen, offiziellen, Twitter-Account der Wiener Polizei verliefen die Proteste ruhig. Gerüchte über angebliche Festnahmen wurden dementiert.

 

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Die Nacht der erhellten Synagogen #Novemberpogrom #Wien #IKG

In Wien haben am Sonntag Abend etwa 300 Menschen dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 gedacht.

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neuwal.com | In Wien haben am Sonntag Abend etwa 300 Menschen dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 gedacht. An 16 Standorten, an denen sich einst Synagogen oder Gebetshäuser befunden hatten, wurden Mahnwachen abgehalten. In Soundinstallationen wurden Namen der Opfer des von den Nazis verharmlosend als „Reichskristallnacht“ bezeichneten, lange geplanten, Verbrechens verlesen.

 

VIDEO:

Ein Sternmarsch führte dann zur Tempelgasse 5a, wo sich der ehemalige Leopoldstädter Tempel befand. Hier wurde eine Abschlusszeremonie abgehalten. Es sprachen unter anderen der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch und Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg.

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Kurdische Demo für #Kobane in #Wien #isis #is

Mehrere tausend menschen (Laut Polizei 2000, Schätzungen bis 5000) nahmen am Freitag Abend an einer Großdemonstration für die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ umkämpfte kurdische Stadt Kobane teil.

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UPDATE: 10.10.2014 22:00 Uhr

Mehrere tausend menschen (Laut Polizei 2000, Schätzungen bis 5000) nahmen am Freitag Abend an einer Großdemonstration für die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ umkämpfte kurdische Stadt Kobane teil. Die Demonstration führte vom Marcus Omofuma Platz über die Ringstraße und das Parlament zum Ballhausplatz.

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VIDEO:

UPDATE: 6.10.2014 22:00 Uhr

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Etwa 300 Menschen haben am Montag in den späten Abendstunden die Ringstraße vor dem Parlament in Wien blockiert. Die großteils Kurdischen DemonstrantInnen werfen der internationalen Gemeinschaft und vor allem der Türkei Untätigkeit vor. Die Kurdische Stadt Kobane wird seit Wochen von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert und scheint sich kurz vor dem Fall zu befinden. Im Stadtgebiet wurden bereits schwarze Fahnen von IS gehisst. Die Türkische Armee steht nur wenige hundert Meter von der Stadt entfernt hintern der Grenze.

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VIDEO: Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Schieder (SPÖ) unter den DemonstrantInnen

3.10.2014

Die Kurdische Stadt Kobane (Ain al-Arab) im Norden Syriens wird seit Wochen von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert. Vor wenigen Tagen begannen die Terroristen mit einer Offensive gegen die durch kurdische Kämpfer verteidigte Stadt. Die Eroberung der Stadt könnte aber unmittelbar bevor stehen.

Nachdem am vergangenen Donnerstag eine entsprechendes Mandat im Türkischen Parlament verabschiedet wurde ist ein militärisches Einschreiten der Türkei in Syrien und dem Irak von nun an ein Jahr lang möglich. Ob und wann und in welcher Form ein Eingreifen türkischer Streitkräfte erfolgen wird ist allerdings noch unklar. Kritiker auf kurdischer Seite werfen der Türkei einerseits ein zu langes Zuwarten, andererseits den bevorstehenden Einmarsch zur Schwächung der kurdischen Autonomie zu benutzen, vor.

Am Freitag Abend fand in Wien eine Solidaritätsdemonstration für Kobane statt. Zur Demonstration, an der sich etwa 600 DemonstrantInnen (Polizeischätzung) beteiligten riefen verschiedene Kurdische Vereine und Gewerkschaftsorganisationen auf. Die Demonstration startete vor dem Parlament, führte über den Ballhausplatz und die Oper zum Schwarzenbergplatz weiter zur Türkischen Botschaft, wo eine Schlusskundgebung abgehalten wurde.

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Demo nach Beschmierung der Rosa Lila Villa in #Wien

„Schatzi, denk mal über die Konsequenz von nem Mord nach …“ So lautete die erste Reaktion der Rosa Lila Villa auf eine Schmieraktion in der Nacht vom Samstag auf Sonntag.

neuwal.com | „Schatzi, denk mal über die Konsequenz von nem Mord nach …“ So lautete die erste Reaktion der Rosa Lila Villa auf eine Schmieraktion in der Nacht vom Samstag auf Sonntag. Die Worte „Töte Schwule“, die in deutscher und serbischer Sprache an die Fassade des Hauses gesprayt wurden, wurden kurze Zeit später übermalt.

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„Wir lassen uns nicht einschüchtern!“ An einer kurzfristig auf Facebook aufgerufenen Solidaritätskundgebung vor der Rosa Lila Villa  nahmen am Sonntag Abend etwa 200 Personen teil.   Eine neuwal Fotostrecke: https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=1811922554

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Ein Zusammenhang der Schmieraktion mit der „Gay Pride Parade“ in Belgrad, die ebenfalls am Sonntag stattfand, liegt nahe. Die Parade in Belgrad durfte in den letzten Jahren aus vorgeblichen „Sicherheitsgründen“ nicht stattfinden. Die Serbische Polizei sah sich nicht im Stande die Parade vor den gewalttätigen Angriffen homophober Gegendemonstranten zu schützen. Erst auf Druck der EU durfte die Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden.

#Pizzableibt Räumung der #PizzAria in #Wien

Das seit zweieinhalb Jahren bestehende autonome Wohnprojekt, die „PizzAria Anrarchia“ wurde am Montag Morgen geräumt.

UPDADE: 29.7.2014 22 Uhr

neuwal.com | Am Abend nach der Räumung der „PizzAria Anarchia“ kam es zu einer Spontandemonstration durch den 2. Wiener Gemeindebezirk. Etwa 150 Personen versammelten sich ab 17:30 Uhr vor dem mit Bauzäunen gesicherten Gebäude. Von dort zogen die Demonstrantinnen, teilweise vermummt, im Zickzack durch die umliegenden Gassen. Die begleitenden Polizeikräfte hatten mühe den Demonstrationszug, der ohne angekündigte Route immer wieder hinter den Beamtinnen abbog, zu folgen. Die Demonstration bewegte sich entlang der Taborstraße, auf den Franz-Josefs-Kai und die Praterstraße  zum Praterstern. Hier wurde kurz der Kreisverkehr blockiert, aber nach wenigen Minuten widerstandslos wieder freigegeben. Um etwa 20 Uhr löste sich die Versammlung auf.

 

 

 

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Abgesehen von der Verkehrsbehinderung, einer Böllerexplosion und einem umgeworfenen Müllcontainer kam es zu keinen Zwischenfällen.

 

UPDATE: 29.7. 14 Uhr:
Die 19 festgenommenen BesetzerInnen wurden über Nacht von der Polizei einvernommen und auf freiem Fuß angezeigt. Im Haus Mühlfeldgasse 12 haben bereits am Vormittag Arbeiter begonnen das Gebäude zu entrümpeln. Auch die von Graffiti überzogene Hausfassade wurde übermalt. Laut ORF „heute Mittag“ herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Schaulustigen, den JournalistInnen und den Arbeitern vor.
Im Internet und über Soziale Netzwerke wird bereits zu Protesten gegen die Räumung aufgerufen. So solle es noch am Dienstag Abend um 17:30 vor dem geräumten Gebäude eine Spontane Demonstration geben.

Räumung der „PizzAria Anarchia“

Das seit zweieinhalb Jahren bestehende autonome Wohnprojekt, die „PizzAria Anrarchia“ wurde am Montag Morgen geräumt. „Autonomes Wohnprojekt“?

Ja, in der Tat handelte es sich bei der PizzAria um ein zuallererst legales Projekt. Vor mittlerweile knapp 3 Jahren wurden „Punker“, von den Hausbesitzern des Hauses in der Mühlfeldgasse 12, gezielt und mit Hintergedanken, zu einer Zwischennutzung der Räumlichkeiten eingeladen und mit der Genehmigung zur Zwischennutzung legal einquartiert.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Anstatt den notwendigen Anstoß zum raschen Auszug der wenigen übrigen Mieter im Haus zu liefern, brachte der Zuzug der „Autonomen“ eine Solidarisierung der alteingesessenen MieterInnen mit den neuen Nachbarn. Freiwillig wollte man dann nicht mehr ausziehen.

 

 

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Nun, 3 Jahre danach, wurde ein Räumungsbefehl gegen die ungeliebt gewordenen neuen Bewohner des Hauses erlassen. Aus der legalen Zwischennutzung wurde, zumindest in der öffentlich- medialen Wahrnehmung, eine „illegale Hausbesetzung“.

 

Bis zu 1700 PolizeibeamtInnen sollen am Montag, ab den frühen Morgenstunden, im Einsatz gewesen sein. Recht früh wurde die Presse ausgesperrt, wegen des angeblichen Sicherheitsrisikos und unter Androhung von Anzeigen, später aber, in einem eigenes abgesperrten Bereich unweit des Hauses wieder zugelassen.

Es bot sich ein Bild von hart arbeitenden BeamtInnen in voller Schutzmontur, die während ihrer Versuche, in das Haus vorzudringen, unter fast permanentem Beschuss mit Kartonagen, Konfetti, Farbe und PET-Flaschen, standen.

Die Räumungsaktion dauerte Stunden.  Es stellte sich bereits als äußerst schwierig dar, die Eingangstür zu öffnen. Dahinter bot sich den BeamtInnen ein schier undurchdringlich verbarrikadiertes Stiegenhaus. Laut Aussagen der Polizei standen betonierte Barrikaden, zugeschweißte Eisentüren und zahlreiche „Fallen“ den Einsatzkräften auf dem Weg in den 3. Stock, wo sich die AktivistInnen verschanzten, im Wege.

Erst nach mehr als 8 Stunden gelang es der Exekutive in die oberste Etage vorzudringen und die verbliebenen AktivistInnen vorübergehend, zur Identitätskontrolle, in Gewahrsam zu nehmen. Laut Polizeisprecher Roman Hahslinger gab es nur wenige leicht verletzte. Die BesetzerInnen werden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt.

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VIDEOS:
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8. Mai 2014: Ein Fest der Freude

Am Abend des 8. Mai, dem Tag der Kapitulation der Wehrmacht und dem Ende des 2. Weltkriegs in Europa, fanden in Wien zwei sehr unterschiedliche Gedenkveranstaltungen statt.

neuwal.com | Am Abend des 8. Mai, dem Tag der Kapitulation der Wehrmacht und dem Ende des 2. Weltkriegs in Europa, fanden in Wien zwei sehr unterschiedliche Gedenkveranstaltungen statt.

Um 17 Uhr versammelten sich vor der Universität Wien gut 500 Personen zu einer Demonstration. Unter dem Motto „nie wieder Faschismus“ marschierten die Teilnehmerinnen durch den 8. und 9. Wiener Gemeindebezirk, vorbei an Buden und Lokalen einschlägiger Burschenschaften. Der Demonstrationszug endete am Gelände des Universitäts- Campus im alten AKH. Zur Demonstration rief die „Offensive gegen Rechts“ auf.

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Wenige Stunden später fanden sich mehrere tausend Menschen am Wiener Heldenplatz zum „Fest der Freude“ ein. Bereits zum zweiten Mal fand dieses Gratiskonzert der Wiener Symphoniker, veranstaltet vom Mauthausen Komitee, am Heldenplatz statt. Hohe Vertreterinnen der österreichischen Bundespolitik, wie etwa Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Bundeskanzler Werner Faymann, waren unter den Besuchern.

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#Fackelzug der Sozialistischen Jugend #Wien

neuwal.com | „Reconstruct Europe! Kein rechtes Europa!“ In Wien fand am Vorabend des ersten Mai der traditionelle Fackelzug der Sozialistischen Jugend Wien statt. Die Demonstration führte von der Oper über den Michaelerplatz und die Wipplingerstraße zum Rathausplatz.

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Schülerprotest, Europa anders und Pressefoyer

Sitzstreik vor dem Bildungsministerium

neuwal.com | Viel los heute Vormittag rund um das Bundeskanzleramt. Etwa 50 Schülerinnen demonstrierten vor dem Bildungsministerium gegen Kürzungen im Bildungsbereich. „Es liegt nicht an uns, dass wir so dumm sind!“ Schuld daran sei die Bildungspolitik der Bundesregierung. Der Sitzstreik wurde gegen 10 Uhr beendet. (Fotostrecke:)

 

 

 

„Europa anders“ geht auf Österreichtour

Seit Martin Ehrenhauser von „Europa anders“ aus Protest eine Diskussionsveranstaltung des ORF verließ wurde vor dem Bundeskanzleramt gegen die Bankenrettung und für einen Hypo- Untersuchungsausschuss protestiert. Tag und Nach. Nach einer kurzen Pressekonferenz am Ballhausplatz bestieg Martin Ehrenhauser ein mit Slogans von „Europa anders“ beklebtes Wohnmobil. Der Protest gehe nun auf Österreichtour. Nächste Stationen seien Linz und Graz. Ehrenhauser wolle bis zur EU Wahl weiter „Tag und Nacht auf der Straße verbringen, bis sich endlich etwas ändert“* (Fotosrecke:)

 

 

Pressefoyer nach dem Ministerrat

Auf sich warten ließ die Regierungsspitze, Kanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger, die zahlreichen Journalistinnen beim Pressefoyer nach dem heutigen Ministerrat. Die Sparpläne im Bildungsbereich wurden verteidigt. Man wolle schließlich nicht die teuerste, sondern die beste Schule. (Fotostrecke:)

#NOWKR Demonstrationen gegen den #Akademikerball 2014

Gestern Abend (Freitag) fand in der Wiener Hofburg der Akademikerball (vormals WKR-Ball) statt. Neuwal berichtete mit Fotos, Meldungen, einem Live-Ticker und sammelte Inhalte anderer, Medien.

neuwal.com | Gestern Abend (Freitag) fand in der Wiener Hofburg der Akademikerball (vormals WKR-Ball) statt. Neuwal berichtete mit Fotos, Meldungen, einem Live-Ticker  und sammelte Inhalte anderer, Medien.

 

Demo der „Offensive gegen Rechts“

Am Abend starteten parallel 2 Demonstrationszüge. Die Demonstration des NOWKR Bündnisses traf sich beim Bahnhof Wien Mitte. Die von der Offensive gegen Rechts organisierte Demonstration sammelte sich vor der Universität Wien. Von dort ging es über den Ring und die Wipplingerstraße zum Graben und schließlich auf den Stephansplatz wo sie sich nach kurzen Redebeiträgen offiziell auflöste. Nach Polizeiangaben nahmen an den Demonstrationen insgesamt 6000 Menschen teil.

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Blockadeaktionen rund um die Sperrzone

Sofort nach der Auflösung der Demonstration am Stephansplatz verteilten sich mehrere größere Gruppen zu Blockadeversuchen rund um die Sperrzone. In der Bellariastraße umstellten etwa 40 Aktivistinnen ein Taxi mit Ballgästen. Als ein größerer Demonstrationszug mit mehreren hundert Menschen auf das Fahrzeug zukam verlor der Fahrer die Nerven und durchbrach mit dem Auto die Blockade. Zum Glück wurde niemand verletzt. Ein Wütender Aktivist zerstörte die Heckscheibe des Taxis.

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In der Löwelstraße, hinter dem Burgtheater, fanden sich 80-100 Demonstrantinnen zu einer Sitzblockade ein. Während die Polizei versuchte, die Blockierenden abzudrängen, stieß eine Gruppe von gut 800 Aktivistinnen vom Renner Ring kommend dazu. Es folgten Zusammenstöße mit der Polizei. Eine Gruppe attackierte die hinter der Absperrung stehenden Einsatzkräfte. Eine Stange durchbrach das Schild einer Beamtin. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray.

Etwas später kam es zu weiteren Zusammenstößen am Renner Ring bei der U-Bahn Station Volkstheater. Im Zuge der Einkesselung von einigen hundert Demonstrierenden wurde immer wieder Pfefferspray eingesetzt. Personen, die versuchten über die U-Bahn Abgänge zu entkommen, wurden von Polizisten aufgehalten. Eine Junge Frau versuchte über das Dach der Straßenbahnhaltestelle zu flüchten. Ebenfalls ohne Erfolg.

Immer wieder versuchten Aktivistinnen die Zweierlinie beim Volkstheater zu blockieren. Auch hier kam es zu Turbulenten Szenen. Für Verwirrung sorgten in diesem Bereich eine größere Zahl von Jugendlichen in Ballgarderobe und eine Stretch-Limousine. Es sprach sich aber schnell herum, dass es sich dabei um die Besucherinnen eines Schulballes handelte.

 

Mehrstündige Abriegelung der Akademie der Bildenden Künste durch die Polizei:

Am späteren Abend kam es zu einer massiven Polizeiaktion vor und in der Akademie der bildenden Künste in Wen. Die Polizei vermutete in der Akademie angeblich 4 Personen, die im Verdacht stehen für mehrere  schwere Sachbeschädigungen verantwortlich zu sein. Besagte Personen seien nach dem Einschlagen von Schaufenstern, demolieren von einem Polizeiauto und einem Angriff auf eine Polizeiwache, in die Akademie geflüchtet. Die Strategie der Polizei bestand nun darin, jede Person, die sich im Gebäude befand, einzeln zu perlustrieren.

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Eine große Zahl von Beamtinnen riegelte den Eingang zur Akademie ab Es wurde ein Spalier aus Polizisten vom Eingang bis zum gegenüber liegenden Schillerdenkmal errichtet. Es dauerte sehr lange, bis alle Menschen aus dem Gebäude gebracht wurden. Zeitgleich fand in der Akademie der bildenden Künste ein Fest im Rahmen des Tages der offenen Tür, dem „Rundgang“ statt. Das Fest wurde von der Polizei beendet. Die Gäste mussten auf die Feststellung ihrer Identität warten.

Ob die Verdächtigen gefasst werden konnten war zur Stunde hoch nicht geklärt. Niemand war es erlaubt in das Gebäude zu gehen. Die Rektorin Eva Blimlinger durfte erst nach intensivem Protest durch die Absperrung. Auch die anwesende Nationalratsabgeordnete der Grünen, Sigrid Maurer, durfte nach längerer Diskussion in die Akademie.

Gegen 1 Uhr Nachts war die Akademie vollständig geräumt und die Polizei zog ab. Rektorin Blimlinger kritisierte die Abläufe des Polizeieinsatzes auf das schärfste und erwartet Konsequenzen in den Reihen der Verantwortlichen.

LINK: Polizeigewalt bei den Demonstrationen gegen rechtsextremen Ball in der Hofburg (ÖH AkBild)

Presseführung im Inneren der Sperrzone:

Zwischen 20:15 und 20 Uhr bestand für akkreditierte Pressevertreterinnen die Möglichkeit, in Begleitung der Polizei, die Sperrzone um die Hofburg zu betreten. Im Inneren gab es anreisende Burschenschafter und Polizeifahrzeuge zu fotografieren. Von draußen gut zu hören eine unheimliche Geräuschkulisse aus Sprechchören, explodierenden Böllern und Sirenengeheul.

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Livestream und Live-Ticker:

Die Kolleginnen von WienTV.org bieten einen Livestream von den Demonstrationen und Aktionen gegen den Burschenschafterball. Die Webseite „Revolution News“ liefert zwei Live-Ticker in Englischer und Deutscher Sprache. Die „Rosa Antifa Wien“ bietet auch einen Live-Ticker.

Radio:

Radio orange 94,0 sendet den ganzen Abend Informationen zu den Protesten gegen den Ball. Der Livestream befindet sich hier:

Video:

 Aktuelle Videos: (ab ca. 17 Uhr: laufend kurze Videosequenzen)
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Artikel auf neuwal zum Thema:

#NOWKR auf twitter.com

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Medienberichte im Vorfeld:
Polizeistadt Wien (fm4.orf.at)
Akademikerball: Kundgebung wegen Platzverbots abgesagt (derStandard.at)
Akademikerball: Demo abgesagt (Wien.orf.at)
Akademikerball: Scharfe Kritik an Polizei (kurier.at)
Streit um rechten Akademikerball: Mit Schmiss auf die Tanzfläche (Spiegel.de)
Ein rechter Tanz (faz.net)
Akademikerball – Demonstrationen: Alle Proteste im Überblick (vienna.at)
Akademikerball: Polizei befürchtet Eskalation (kleinezeitung.at)
Akademikerball: Wiener City wird Sperrzone (diepresse.com)
Ballnacht unter Verschluss (wienerzeitung.at)
Rechter Ball legt halb Wien lahm (fr-online.de)
Akademikerball: Scharfe Kritik wegen Hofburg-Platzverbot (Format.at)
 
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